giftige blumen

Giftige Blumen

Achtung im Garten und auf Wiesen: Giftige Blumen sehen schön aus und sind doch tödlich!


Die Tage werden wieder länger, die Natur erstrahlt in den schönsten Farben und die Sonne lacht mit den Gemütern um die Wette. Diese Zeit, in der alles blüht und zu neuem Leben erweckt wird häufig für ausgedehnte Waldspaziergänge und gemeinsame Stunden im heimischen Garten genutzt. Doch auch wenn die Blumen dort unheimlich schön aussehen, können einige von ihnen giftige Blumen sein und eine tödliche Wirkung haben. 

Schöne Blumen, giftige Wirkung.

Sie sehen unscheinbar aus oder blühen in den wildesten Farben und veranlassen damit, sie zu berühren. Viele Blumen wirken zwar in unserem Garten schön und anmutig, doch sind es meist gerade diese Blumen, die auf Tiere und Menschen einige giftige Wirkung haben. Wenn die ersten Sonnenstrahlen auftauchen und Garteneigentümer zurück in ihre Lauben kehren, blühen die Schneeglöckchen in vollster Pracht. Doch was schön aussieht, birgt auch eine Gefahr. Zwar werden diese Blumen auch als Heilmittel für Demenz genutzt, doch das in allen Blumenteilen vorkommende Alkaloid gilt als eine Art Nervengift, bei dem die giftige Dosis noch nicht einmal bekannt ist.

 

Giftige Blumen sind auch Jahreszeitenabhängig

Besonders beliebt um die Osterzeit sind Tulpen in allen Farben und Formen. Doch auch von dieser Art von Blumen wissen nur wenige, dass sie auch eine giftige Wirkung an sich haben. Zwar sind die Blütenblätter ungiftig, doch Zwiebeln und Sprossen dieser giftigen Blumen enthalten eine Giftart des Tulipanin, welches sowohl bei Mensch als auch bei Tier Erbrechen und Magen - und Darmbeschwerden verursacht.  Nach Ostern schmücken dann prunkvolle Pfingstrosen die Kaffeetische. Doch auch bei diesen Blumen steckt hinter dem harmlosen Aussehen eine giftige Wirkung. Pfingstrosen enthalten ein schwaches Gift in allen Blütenteilen. Haustiere wie Hunde, Katzen und Kleinnager, die mit diesen giftigen Blumen in Berührung kommen, sollten beobachtet werden. Die geringe Menge Gift in diesen Blumen reicht hier meist schon aus, um Unwohlsein und Vergiftungserscheinungen wie vermehrten Speichelfluss und Taubheit hervorzurufen. Um die Hauswand von Gartenlauben zu schmücken, rankt oftmals schöner Blauregen empor. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Auch Blauregen sind giftige Blumen, deren Teile eine schlechte Wirkung auf Mensch und Tier haben können. Besonders bei dieser Art von Blumen ist die Vielfalt des Giftes. Findet sich in den Samen und Hülsen eher das toxische Lektin, durchzieht die Wurzel des Blauregens der Giftstoff Wistarin.

 

Giftige Blumen in den eigenen vier Wänden

Doch nicht nur Gartenbesitzer sollten Vorsicht bei der Wahl ihrer Blumen zeigen, auch in Mietwohnungen verstecken sich oftmals giftige Blumen. Ein gutes Beispiel dafür sind Hyazinthen; Blumen, die Jahr für Jahr zahlreiche Balkone schmücken. Hier sollte aber nur Vorsicht bei der Zwiebel geboten werden, alle anderen Pflanzenteile sind ungiftig.